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Zu Besuch im Kosovo: Unterwegs mit Rainer Wieland MdEP, Vizepräsident des Europäischen Parlaments

Vom 08. bis zum 12. Mai 2018 durfte Frau Zielosko-Labonte als Vorsitzende von Education Unlimited e.V. den Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments Herrn Rainer Wieland MdEP als Teil einer Delegation in die Republik Kosovo begleiten.

Die Agenda war hervorragend vorbereitet und ließ neben politischen Gesprächen mit Regierungs- und Oppositionsparteien, NGOs sowie dem Deutschen Botschafter in Pristina auch Raum für den direkten Kontakt mit Land und Leuten. Zum Abschluss der Reise wurde Herrn Wieland für sein Engagement die Ehrenbürgerwürde der Gemeinde Drenas verliehen.

Wir als Education Unlimited e.V. beglückwünschen Herrn Wieland MdEP hierzu und freuen uns besonders, da Schulen aus Drenas neben den Gemeinden Jabllanice e Vogel und Junik zu unseren festen Austauschpartnern im Kosovo gehören. In Baden-Württemberg arbeiten wir mit Einrichtungen aus den Orten Engen, Stuttgart-Ostheim und Holzgerlingen zusammen. Durch regelmäßige Jugendbegegnungen und Hospitationen für Lehrkräfte unterstützen wir die Teilnehmenden dabei, die Lebenssituation sowie die Lern- und Arbeitskultur der jeweils anderen kennenzulernen. Dies sind eindrückliche Erfahrungen, die bleiben und verbinden. So tragen wir zum gegenseitigen Verständnis, zur Erweiterung des eigenen Horizonts und zur persönlichen Entwicklung der Jugendlichen bei.

Nach sehr intensiven, erlebnis- und erkenntnisreichen Tagen reiste die Delegation beeindruckt von der Freundlichkeit und Herzlichkeit der Gastgeber am 12. Mai wieder ab. Wir freuen uns bereits auf unsere nächste Reise in den Kosovo: Vom 23. bis zum 30. September besuchen Schulen aus Engen und Holzgerlingen ihre Partnerschulen in Drenas und Junik.

Welche Eindrücke Herr Wieland MdEP auf der Reise gewonnen hat, können Sie unter https://www.mdep.de/index.php/Aktuell/294.html nachlesen.

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Staatssekretärin Theresa Schopper lädt deutsch-kosovarische Schülergruppe ins Staatsministerium ein

Am 13. Juni 2016 wurden die Schülerinnen und Schüler der GWRS Ostheim, Stuttgart sowie der Hil Mosi Schule, Jabllanice e Vogel/Kosovo von Staatssekretärin Theresa Schopper in der Villa Reitzenstein empfangen. Frau Staatssekretärin Schopper, die erst vor kurzem das Kosovo besuchte, interessierte sich sehr für die Arbeit von Education Unlimited e.V. Die Jugendlichen berichteten ihr über ihre Erlebnisse während der zweiwöchigen Jugendbegegnung. Auch der bevorstehende Abschied in Stuttgart kam zur Sprache. Ein emotionales Thema für die Jugendgruppe.

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Rainer Wieland MdEP, Vizepräsident des Europäischen Parlaments, lädt im Bildungswesen tätige Personen aus drei Ländern nach Straßburg ein.

Baden-Württemberg – Südtirol/Italien – Salzburg/Österreich

Erste Kurzzeitfortbildung in Freiburg vom 14. bis 18. Januar 2018

Das Erasmus+-Projekt “Menschen im Gespräch – Lehrerfortbildung im europäischen Kontext – MIG” startete ins neue Jahr mit einer ersten Kurzzeitfortbildung in Freiburg/Breisgau vom 14. bis 18. Januar 2018. Das Projekt ist vom Umfang her das bedeutendste, das im vergangen Jahr im Rahmen der Strategischen Partnerschaften des Sektors “Schulbildung” von der Europäischen Kommission für Deutschland bewilligt wurde. Konsortialträger ist die Landesakademie mit Standort Bad Wildbad. Education Unlimited e.V. ist ein Partner der Landesakademie im Projekt MIG.

In Freiburg/Breisgau trafen sich zum ersten Mal alle Projektmitglieder aus den Regionen Baden-Württemberg, Südtirol/Italien und Salzburg/Österreich. Ein Schwerpunktthema des transnationalen Treffens bildete die Relevanz und Wichtigkeit guter Einbindung von Eltern in die schulische Entwicklung von Kindern mit und ohne Migrationshintergrund. Die Sensibilisierung für diese Thematik und ein professioneller Umgang damit, waren zentrale Inhalte der Workshops.

Besuch des Europäischen Parlaments in Straßburg – Gespräch mit dem Vizepräsidenten Herrn Rainer Wieland MdEP

Höhepunkt der Kurzzeitfortbildung war der Besuch des Europäischen Parlaments auf Einladung von Herrn Vizepräsidenten Rainer Wieland MdEP. Organisiert wurde dieser Besuch von der Vorsitzenden des Vereins Education Unlimited e.V., Frau Kerstin Zielosko-Labonte.

Zunächst nahm die rund 30-köpfige Gruppe an einer Plenarsitzung teil, in deren Rahmen zu diesem Zeitpunkt Abstimmungen stattfanden. Im Anschluss daran lud Vizepräsident Rainer Wieland MdEP, der mit seiner Offenheit, seinem umfangreichen Wissen und seiner starken Persönlichkeit alle Anwesenden tief beeindruckte, zu einem längeren Gespräch ein. Sehr zur Freude – nicht nur der italienischen Teilnehmerinnen unserer Gruppe – konnte zu Beginn des Gesprächs auch Herr Herbert Dorfmann MdEP aus Südtirol anwesend sein.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Themen Migration und Mehrsprachigkeit, die auch im Zentrum des Erasmus+-Projekts stehen, das von Herrn Wieland von Anfang an unterstützt und begleitet wird. In dem sehr angeregten Austausch wurde deutlich, dass er einen überzeugten „Herzblut-Europäer“ verkörpert. Nach dem Besuch im Europäischen Parlament fuhr die transnationale Gruppe zurück nach Freiburg/Breisgau.

Die transnationale Erasmus+ Projektgruppe

Die transnationale Projektgruppe setzt sich zusammen, aus im Bildungswesen tätigen Personen der Region Bozen/Südtirol unter Leitung von Herrn Dr. Rudolf Meraner und Verena Debiasi, der Region Salzburg und der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig unter Leitung von Frau Prof´in Marina Grogger und Frau Dr. Linda Huber sowie des Vereins Education Unlimited e.V. unter Leitung der Vorsitzenden Kerstin Zielosko-Labonte.

Zum Team gehören weiterhin Schulleiter und Lehrkräfte der Insel-Grundschule, Insel-Realschule und Brötzinger Schule GWRS der Stadt Pforzheim. Alle drei Schulen arbeiten zusammen mit Frau Regierungsdirektorin i.R. Marianne Müller und dem Staatlichen Schulamt Pforzheim für die Landesakademie aktiv mit und erproben gemeinsam mit weiteren Schulen im Kosovo und in Jekaterinburg/Russland die im Projekt erarbeiteten Materialien.

Wissenschaftlich begleitet wird das gesamte Projekt durch Studierende der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg unter Leitung von Herrn Dr. Scheiring. Die Gesamtleitung obliegt als Konsortialträger der Landesakademie mit Standort Bad Wildbad und hier der Direktorin Frau Carmen Mattheis.

Zielsetzung des Projekts ERASMUS +

Die übergeordnete Zielsetzung des Erasmus+-Projekts ist die Integration bzw. Inklusion von Flüchtlingen und Migranten in die bestehenden regionalen Gesellschafts- und Bildungssysteme. Um dies zu erreichen, wird u.a. ein transnationales Fortbildungskonzept zur Stärkung der interkulturellen Kompetenz von Lehrerinnen und Lehrern erarbeitet. Der Fokus liegt dabei auf den sogenannten Vorbereitungsklassen sowie auf den Klassenstufen 3 bis 6. Inhaltliche Themenbereiche wie Deutsch als Zweitsprache/Deutsch als Fremdsprache, Elternarbeit und Migrationspädagogik werden transnational erörtert und bearbeitet.

Die Entwicklung eines transnationalen Curriculums und eines kompatiblen Kompetenzrasters für die definierten Klassenstufen soll Transparenz und Orientierung über Inhalte und Leistungsanforderungen ermöglichen sowie den Lernprozess der Kinder ‚sichtbar‘ machen. Im Bildungssystem müssen gerade im transnationalen Kontext neben den fachlichen Leistungsanforderungen auch Kompetenzen erworben werden, die die Integration der Kinder fordert und fördert. Nur ein Zusammenwirken aller Themenbereiche mit einer gemeinsamen Zielsetzung kann bewirken, dass Schule Kindern unabhängig von ihrer Herkunft eine erfolgreiche Schullaufbahn ermöglicht und sie befähigt, ihr schulisches, berufliches und persönliches Leben erfolgreich zu gestalten. Deshalb haben sich die verschiedenen Arbeitsgruppen als gemeinsame Arbeitsbasis auf die Kompetenzbereiche WISSEN/KÖNNEN LERNEN KÖNNEN SEIN/HALTUNG SELBST-, SOZIAL- und METHODENKOMPETENZ geeinigt.

In einer festgelegten Arbeitsorganisation werden die Arbeitsgruppen – transnational – an den Themenbereichen Lehrerfortbildung, Mehrsprachencurriculum und Kompetenzraster arbeiten. In einem fortlaufenden Prozess werden die jeweiligen Ergebnisse ausgetauscht und notwendige Absprachen getroffen; so ist es möglich, Synergien im Sinne der übergeordneten Zielsetzung des Projekts effektiv zu nutzen.

Die nächste Kurzzeitfortbildung ist bereits für April 2018 in Salzburg geplant. Bis dahin arbeiten die transnationalen Arbeitsgruppen hochmotiviert mit Hilfe digitaler Arbeitsplattformen.

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10 Jahre Unabhängigkeit – Einblicke und Ausblicke

Am 27. April 2018 fand um 18:00 Uhr im Bootshaus Restaurant, Wagrainstraße 140, 70378 Stuttgart, die Veranstaltung „Kosovo – terra incognita“ statt. Mit großem Interesse hörten rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Ausführungen des Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments Herrn Rainer Wieland MdEP und dem Deputy Head of Mission EULEX Kosovo Herrn Bernd Thran zu. Beide Gastredner redeten Klartext – gaben sehr gute Informationen zu den Themen wie Visaliberalisierung, dem Aufbau der Rechtsstaatlichkeit, den Aufgaben der EULEX Mission und Bekämpfung der Korruption. Dabei wurden sowohl Fortschritte als auch Stagnationen in Bezug auf Reformen des staatlichen Apparates angesprochen.

Großes Interesse bei den Zuhörerinnen und Zuhörern fand die moderierte Diskussionsrunde mit anschließender Möglichkeit, beiden Gastrednern Fragen zu stellen. 

Partner waren die Jungen Europäer-JEF Baden-Württemberg e.V. sowie der deutsch-albanische Verein für Kultur, Jugend und Sport „Pavaresia“ e.V. Stuttgart.

 

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Menschen im Gespräch – Lehrerfortbildung im europäischen Kontext

– Strategische Partnerschaften im Bereich Schulbildung –

In der Zeit vom 10. Oktober bis 13. Oktober 2017 fand in der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen rAöR – Standort Bad Wildbad die Kick-Off-Veranstaltung zu dem von der Europäischen Kommission und der Kultusministerkonferenz-Pädagogischer Austauschdienst geförderten Projekt statt. Partner der Landesakademie sind der Verein Education Unlimited Stuttgart, die Autonome Provinz Bozen mit dem Bereich Innovation und Beratung, die Pädagogische Hochschule Stefan Zweig Salzburg und die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg.

Das Projekt nimmt die Klassenstufen 3 bis 6 in den Fokus und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Gewählt wurden die Themen Deutsch als Zweitsprache/Deutsch als Fremdsprache. Entwickelt werden soll ein transnationales Fortbildungskonzept zur Stärkung der interkulturellen Kompetenz von Lehrerinnen und Lehrern. In die Entwicklung und Erprobung sind neben deutschen Lehrkräften auch Lehrkräfte aus dem Kosovo und Russland. Die Ergebnisse werden am Ende der drei Jahre veröffentlicht und an einem Fachtag interessiertem Publikum vorgestellt.

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